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Glossar der Fachbegriffe

Umfrage, Abstimmung, Häufigkeit und andere Begriffe vereinfacht ...

Umfrage kostenlos

A

Abstimmung
Mit einer Abstimmung meinen wir eine geringe Anzahl an Fragen zu einem bestimmten Thema, welche bspw. in Zeitschriften, auf Webseiten, in Einkaufzentren gefunden werden können. Leute mit mehr Freizeit neigen dazu häufiger an diesen Umfragen teilzunehmen (wie Senioren, Studenten, Mütter im Mutterschutz oder Eltern in Elternzeit). Es wird als Selbstselektion bezeichnet und die erfasste Probe ist nicht repräsentativ. Dafür stellt die Abstimmung eine angenehme Art dar, eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen (Kunden, Partner, Mitarbeiter, etc.) oder die Beziehung zur Zielgruppe zu stärken. Es ist jedoch kein Tool, um Daten für eine strategische Entscheidungsfindung zu beziehen.
Aggregatdaten
Zusammengefasste oder anderweitig statistisch verarbeitete Daten (Prozente, Verhältnisse, etc.). Der Gegensatz von Aggregatdaten sind Disaggregatdaten.
Antwort
Behauptung, welche die Meinung des Befragten widerspiegelt, seine Motive, das Wissen oder Erfahrungen bezüglich der Frage.
Abhängigkeit
Beziehung zwischen Variablen, wenn Änderungen an einer Variablen die andere beeinflusst. Beziehung kann untersucht werden, durch die Nutzung des Korrelationsverhältnis und Korrelationskoeffizienten mit numerischen Variablen und Kontingenz-Koeffizienten mit verbalen Variablen.

B

Befragung
Ein Tool für die Forschungsmethode von Befragungen, eine Art von Fragen zu einem ausgewählten Thema. Der Befragte kann darum gebeten werden die Fragen indirekt durch den Interviewer CAPI, CATI, oder ohne die Einmischung des Interviewers über das Internet (CAWI) zu beantworten.
Beobachtung
Quantitative Forschungsmethode, in welcher es keinen direkten Kontakt zwischen dem Beobachter und der zu beobachtenden Person gibt. In dieser Phase zeichnet der Beobachter Reaktionen und das Verhalten der zu beobachtenden Person auf.
Befragter
Person, welche an der Umfrage oder Forschung teilnimmt.

C

CAPI
CAPI (Computer Assisted Personal Interviewing) ist eine Fragetechnik, bei welcher der Interviewer den Befragten befragt und die erfassten Antworten in der elektronischen Umfrage oder auf einem portablen Multimedia-Gerät (Tablet, Laptop, Smartphone) festhält.
CATI
CATI (Computer Assisted Telephone Interview) bezeichnet die Unterstützung des telefonischen Interviews mit Hilfe des Computers.
CAWI
CAWI (Computer Assisted Web Interviewing) ist eine Fragetechnik, bei welcher Internetzugang eingesetzt wird, während der Befragte die Antworten elektronisch ausfüllt. Der Befragte erhält das Formular via E-Mail oder findet es auf einer Webseite. Diese Technik ist zeitsparender und weniger teuer als CAPI und CATI. Es gibt jedoch einige Punkte die beachtet werden müssen, wie:
  • Nicht jeder hat einen Computer oder Internetzugang.
  • Einige Befragte haben Zweifel an der falschen Anwendung der Daten und füllen einige (oder alle) Antworten falsch aus.
  • Die Ergebnisse der Befragung variieren an Hand der Auswahl der Befragten (benutzerdefinierte Datenbank, Onlinepanel, Zufallsauswahl).
Codierung von Antworten
Es ist ein Prozess, wenn ein Code (normalerweise numerisch) zu jeder Frage und seiner Kategorie zugeteilt wird. Er erleichtert und beschleunigt die Datenverarbeitung, durch die Nutzung von Computertechnik. Der Code kann geschlossenen Fragen zuvor zugeteilt werden. Bei offenen Fragen ist es nötig die Antworten zuerst zu untersuchen, sich gegenseitig ausschließende Kategorien zu ihrem Inhalt zu erstellen und dann die Codes diesen Kategorien zuzuteilen.

D

Daten
Daten sind Werte, welche Informationen über das benötigte Phänomen, Objekt oder die Beziehung zwischen ihnen, liefern. Wir können sie von der Quelle aus betrachten (Primär- und Sekundärdaten), oder basierend auf dem Umfang ihrer Bearbeitung (aggregierte und disaggregierte Daten).
Datensammelmethode
Methoden, durch welche die Daten des untersuchten Problems gesammelt werden. Diverse Methoden der Datensammlung werden gemäß der Art der Forschung angewendet: Befragungen, Beobachtungen und Experimente sind die am häufigsten verwendeten Methoden der Datensammlung in der Primärforschung. Vertiefte Einzelinterviews und Fokusgruppen sind die am häufigsten verwendeten Methoden in der Sekundärforschung.
Disaggregierte Daten
Daten, welche nicht statistisch verarbeitet wurden und so vorzufinden sind, wie sie gesammelt wurden. Das Gegenteil von disaggregierten Daten sind aggregierte Daten.
Daten sammeln
Prozess mit ausgewählten Methoden, um Daten von Befragten zu beziehen. Im Fall von quantitativen Forschungen sind die bevorzugten Methoden beim Sammeln von Daten Befragungen, Beobachtungen und Experimente. Im Fall von qualitativen Forschungen sind es individuelle Interviews oder in einer Gruppe.
Datenverarbeitung
Der Prozess der Datenanpassung für den Zweck ihrer Analyse, welcher eine Überprüfung der Daten (Revision der Vollständigkeit und Klarheit), Kategorisierung und dem Coding umfasst.

E

Empfehlungen
Empfehlungen sind Vorschläge von Schritten, welche bei der Lösung des Forschungsproblems helfen. Sie sollten nicht nur auf der Datenanalyse und den Schlussfolgerungen der Arbeit beruhen, sondern auch auf den definierten Forschungszielen.
Experiment
Das Experiment ist eine Forschungsmethode, bei welcher Daten aus speziell dafür vorbereiteten Situationen für den Zweck gewonnen werden. Der Beobachter hält die Änderungen im Verhalten und der Beziehung zu den ursprünglichen Einstellungen fest. Experimente können entweder in einer künstlich erschaffenen Umwelt (Laborexperimente) oder in der Natur (Feldexperimente) durchgeführt werden.

F

Fragenkomplex
Fragen mit gleichen oder ähnlichen Merkmalen und mit der gleichen Antwort können in einem Fragenkomplex verbunden werden. Der Befragte bekommt ein Gefühl dafür, dass die Anzahl der Fragen geringer geworden ist und das Beantworten der Fragen wird leichter und geht schneller für ihn. Auf der anderen Seite sinkt die Eindeutigkeit der Reihe in einer Verbindung von einer hohen Anzahl an Fragen.
Fall des Antragstellers
In der Regel ist das Problem verbunden mit Ereignissen (Verlust von Kunden, geringe Einnahmen) auf dem Markt (Marketing), für dessen Lösung der Antragsteller Informationen erwirbt.
Forschungsziele
Sie definieren, ob die erworbenen Daten Informationen zur Lösung des Forschungsproblems bringen sollen. Bei der Formulierung von Zielen sind deren Zahlen sehr wichtig. Wenn sie niedrig sind, können wichtige Möglichkeiten ausgelassen werden. Wenn sie hoch sind, können Geld und Zeit unnötig ansteigen.
Fragebogen
Ein Tool für die Forschungsmethode von Befragungen, eine Art von Fragen zu einem ausgewählten Thema. Der Befragte kann darum gebeten werden die Fragen indirekt durch den Interviewer CAPI, CATI, oder ohne die Einmischung des Interviewers über das Internet (CAWI) zu beantworten.
Frage
Formulierungen, welche Erklärungen (Informationen) erfordern und welche wie folgt definiert werden können:
  • Arten von Antworten auf:
    • Offene Fragen: Die Befragten erhalten keine Antwortvorschläge und können somit ohne Einschränkungen antworten.
    • Geschlossene Fragen: Der Befragte wählt aus einer begrenzten Zahl von Möglichkeiten eine aus, welche er für richtig hält. Oder diejenige, welche seine Meinung am besten widerspiegelt.
    • Halboffene Fragen: Ein Kompromiss zwischen offenen und geschlossenen Fragen. Neben den Antwortvorschlägen erhält der Befragte die Möglichkeit seinen eigenen Text als Antwort einzufügen.
  • Absicht:
    • Hilfsfragen: Der Befragte wird angesprochen und die Situation und Regeln erklärt, unter welchen Umständen die Daten gesammelt werden.
    • Inhalt und ergebnisorientierte Fragen: Betreffen die Basis des zu erforschenden Problems, Meinungsforschungen, Standpunkte, andere Motive und Informationen, um die Ergebnisse zu eruieren und Vorschläge für die Lösung des Problems zu finden.
Forschungsplan
Ein Dokument, welches alle Informationen bezüglich einer geplanten Forschung beinhaltet. Wie bspw. die Problemstellung, das Forschungsziel, benötigte Informationen und ihre Struktur, die Zielgruppe, die Auswahlkriterien, Techniken zur Datensammlung, Forschungsdaten, Datenverarbeitung, sowie das Enddatum für die Präsentation.
Forschungsproblem
Problem, generell mit Marketing-Charakter (Verlust von Kunden, geringe Einkünfte, etc.), für welches die Daten erlangt werden müssen.
Fokusgruppe
Die Fokusgruppe ist eine Befragungstechnik in der qualitativen Forschung. Die Befragten diskutieren ausgewählte Themen normalerweise in einer Gruppe von sechs bis zehn Mitgliedern und beeinflussen sich in der Gegenwart eines ausgebildeten Moderators gegenseitig. Die Ergebnisse werden schriftlich oder über Multimedia-Geräte (Audio, Video) festgehalten und weiter untersucht.

G

Gültigkeit
Fähigkeit der Daten die Informationen, welche sie messen und ausdrücken sollen, zu messen und auszudrücken oder ihre Legitimität und Funktionalität.
Gezielte Stichprobe
Der Prozess zur Auswahl der Befragten von der statistischen Gesamtheit, basierend auf dem Urteil des Interviewers und seinem Wissen über die statistische Gesamtheit, nicht per Zufall. Folgende Techniken fallen in die Kategorie der Stichproben:
  • Quotenauswahlverfahren: Der Versuch die genauste und reduzierteste Form der statistischen Bevölkerung zu bilden, während die vordefinierten, wesentlichen Merkmale und ihre Relationen (Prozent der statistischen Gesamtheit) beibehalten werden. Einheiten können von diesem Anteil zufällig (Daten bis zu einem bestimmten Grad verallgemeinert) ausgewählt werden. Oder basierend auf der Meinung des Interviewers (Daten nicht verallgemeinert).
  • Typologische Auswahl: Basierend auf der Kennzeichnung von typischen Vertretern der statistischen Bevölkerung (Frauen im Mutterschutz, Rentner, etc.), welche dann untersucht werden.
  • Passende Gelegenheit: Forscher wählt einfach zugängliche Befragte.
  • Passende Beurteilung: Forscher wählt Befragte mit einer höheren Chance die benötigten Informationen zu bekommen.
Gruppeninterviews
Siehe Fokusgruppe

H

Häufigkeit
Die Häufigkeit informiert über die Anzahl der Ereignisse von einzelnen Variablen und ihren Variationen im Datensatz. Zum Beispiel über: Wie viele Befragte beantworten eine bestimmte Frage. Wie viele der Befragten haben eine alternative Antwort gewählt. Wir kennen drei Arten von Häufigkeiten:
  • Absolute Häufigkeit: Gibt die Anzahl von Ereignissen auf individuelle Antworten zu den Fragen an.
  • Relative Häufigkeit: Informiert über die Anzahl von Ereignissen auf individuelle Antworten zu den Fragen, hinsichtlich der Gesamtzahl von Antworten zu den Fragen. Wird in Prozent dargestellt und ist in der Regel aufschlussreicher als die absolute Häufigkeit, da die Verteilung der individuellen Antworten gezeigt wird.
  • Summenhäufigkeit: Schrittweise Sammlung von Werten der relativen Häufigkeiten für individuelle Varianten der Antworten.
Hypothese
Die Hypothese ist eine Behauptung über die Konditionen einer ausgewählten Variablen oder mehrerer Variablen und die Beziehungen zwischen ihnen. Die Behauptung wurde noch nicht bestätigt. Die Behauptung wird durch die Analyse entweder bestätigt oder widerlegt. Basierend auf der Formulierung ermitteln wir zwei Arten von Hypothesen:
  • Die beschreibende Hypothese beschreibt die Konditionen von bestimmten Variablen.
  • Die erklärende Hypothese informiert über die Beziehung zwischen ausgewählten Variablen.
Hypothesentest
Methode zur statistischen Pauschalisierung, durch welche die Glaubwürdigkeit von Vermutungen überprüft werden kann, welche die Primärdaten betreffen, die die Forschungsergebnisse von einer ausgewählten Einheit verwenden.

I

Information
Informationen sind Nachrichten, die wir nach der Organisation und Verarbeitung der Daten bekommen. Sie helfen uns bedeutende Objekte, die Umwelt oder Beziehungen zwischen ihnen besser zu verstehen. Wir können sie von verschiedenen Standpunkten betrachen, so wie:
  • Quelle, von welcher sie bezogen werden:
    • Primäre Informationen aus erster Hand, dessen Daten nirgendwo zuvor bezogen wurden.
    • Sekundäre Informationen werden von zuvor ausgeführten Forschungen bezogen.
  • Was ihr Inhalt ist: Fakten, Motive, Meinungen, etc.
  • Arten, in welchen sie ausgedrückt werden:
    • Numerische Informationen werden mit numerischen Werten ausgedrückt.
    • Textinformationen werden von Texten abgeleitet.
    • Andere Informationen werden auf einem anderen Weg dargestellt, als durch numerische Werte oder Texte. Bspw. durch Bilder oder Geräusche.
  • Die Natur des untersuchten Phänomens:
    • Quantitative Informationen sind messbar, sie haben in Zahlen ausgedrückte Merkmale (Nummer, Frequenz, Verhältnis, etc.).
    • Qualitative Informationen sind schwierig zu messen. Sie haben keine numerischen Merkmale, sondern reflektieren bspw. Meinungen, Motive oder die Zufriedenheit.
  • Erreichbarkeit:
    • Öffentliche Informationen sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
    • Nicht öffentliche Informationen sind nur für eine geschlossene Gruppe zugänglich.
Interview
Siehe vertieftes Einzelinterview.

K

Korrelationsverhältnis
Das Korrelationsverhältnis informiert uns über die Stärken des nichtlinearen Verhältnis zwischen numerischen Variablen. Es kann Werte von 0 bis 1 annehmen: Der Wert 0 zeigt die Unabhängigkeit von numerischen Variablen an, während Werte nahe an der 1 eine starke Abhängigkeit anzeigen.
Kategorisierung
Es ist ein Prozess die Kategorien zu definieren, in welchen individuelle Variablen vorausgesetzt werden können und mit welchen in Zukunft während der Forschung gearbeitet wird. Wir können eine Kategorie in Form von Intervallen mit dem Alter der Befragten oder anderen quantitativen Parametern (Größe, Gewicht, etc.) erstellen und mehrere Variationen der Variablen in eine Kategorie zusammenfassen. Oder, im Gegenteil, getrennte Kategorien für jede Variation von der Variablen erstellen. Basierend auf einer detaillierten Kategorisierung ist es möglich, die Daten aus dem ersten Grad, dem zweiten Grad und höheren Graden zu klassifizieren. Die Kategorien müssen sich gegenseitig ausschließen, damit die Antwort eines Befragten nur in eine Kategorie sortiert werden kann. Ihre Nummer sollte darauf basieren, was herausgefunden werden soll und welche zusätzlichen Analysen mit den erworbenen Daten gemacht werden sollen.
Kontingenzkoeffizient
Durch den Kontingenzkoeffizienten können wir die Stärke einer Beziehung zwischen zwei qualitativen Variablen herausfinden. Es gibt zwei Kontingenzkoeffizienten: Cramér’s und Pearson’s.
Korrelationskoeffizient
Der Korrelationskoeffizient wird dazu benutzt die Stärke einer linearen Beziehung zwischen zwei numerischen Variablen zu ermitteln, dessen Wert von -1 bis +1 annehmen kann:
  • Negative Werte zeigen eine negative Beziehung an, wenn Werte der einen Variablen steigen und Werte der zweiten Variablen fallen.
  • Positive Werte geben Aufschluss über positive Zusammenhänge, wenn die Werte von beiden Variablen steigen.
  • Je näher der Wert des Korrelationskoeffizienten zu -1 oder 1 kommt, desto stärker ist die lineare Beziehung zwischen den beiden Variablen. Der Wert 0 zeigt jedoch an, dass die lineare Abhängigkeit zwischen den Paaren der Variablen nicht bemerkt wurde.
Korrelation
Die Korrelation drückt die Abhängigkeit zwischen numerischen Variablen aus. Gemäß der Art von Beziehung zwischen den Variablen, berechnen wir die Stärke der Korrelation entweder durch den Korrelationskoeffizienten (für lineare Abhängigkeit) oder das Korrelationsverhältnis (für nichtlineare Abhängigkeit).
Korrelationsanalyse
Es ist ein Prozess, in welchem wir die Stärke der Beziehung zwischen zwei numerischen Variablen herausfinden. Durch die Nutzung des Korrelationskoeffizient bestimmen wir die Stärke der linearen Beziehung zwischen einem Variablenpaar. Durch die Nutzung des Korrelationsverhältnis bestimmen wir die Stärke einer nichtlinearen Beziehung zwischen ihnen.
Kundenzufriedenheit
Informationen betreffend der Kundenzufriedenheit auf ein Produkt oder den Service bezogen, welche wichtig für den Erfolg der Firma auf dem Markt sind, die das Produkt oder den Service anbietet. Die Forschung kann eine direkte Zufriedenheit abdecken (direkt nach dem Kauf oder der Nutzung) oder angesammelte Zufriedenheit (nach einer längeren Zeit oder nachdem das Produkte einige Male benutzt wurde).
Kategorisierung der Daten aus dem zweiten Grad
Vergleich von Kombinationen von zwei ausgewählten Werten und ihren Varianten und der Suche nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen ihnen (z.B. Zufriedenheit von Frauen mit dem Produkt, Unzufriedenheit von Frauen mit dem Produkt, Zufriedenheit von Männern mit dem Produkt, Unzufriedenheit von Männern mit dem Produkte). Weitere Informationen zu diesem Prozess sind unter Kategorisierung zu finden.
Kategorisierung der Daten aus dem ersten Grad
Untersuchung der Häufigkeit von einzelnen Werten und ihren Variablen (z.B. Anzahl von Frauen und Männern, welche die Umfrage ausgefüllt haben). Weitere Informationen zu diesem Prozess sind unter Kategorisierung zu finden.
Kategorisierung der Daten aus höheren Graden
Vergleich von Kombinationen einer höheren Anzahl an Werten und ihren Variablen und die Suche nach Unterschieden und Beziehungen zwischen ihnen (Unterschied zwischen der Zufriedenheit von Männern mit dem Produkt mit einer Sekundarausbildung). Weitere Informationen zu diesem Prozess sind unter Kategorisierung zu finden.

L

Lineare Abhängigkeit
Beziehung zwischen numerischen Variablen, welche direkt ist und deswegen graphisch durch eine Achse dargestellt werden kann.

M

Median (50% Quantil)
Median, oder auch Zentralwert genannt. Er ist der Wert, welcher den der Reihe nach angeordneten Datensatz in zwei Hälften mit der gleichen Frequenzverteilung teilt. Bei einer Zahl ungerader Werte ist der Median der Wert in der Mitte. Bei einer Zahl gerader Werte ist der Median ein arithmetischer Mittelwert der beiden Mittelwerte.
Modus
Modus oder Modalalwert ist ein Wert im Datensatz mit der höchsten Anzahl an Ereignissen, z.B. mit der höchsten Frequenz. Der Modus kann für beides festgelegt werden: numerische und verbale Variablen.
Marktforschung
Siehe Marktforschung
Marketingforschung
Einzeltätigkeit zur Erhaltung von aktuellen Informationen über den Markt, basierend auf ausgewählten Forschungsmethoden. Nur einfache statistische Methoden werden zur Analyse der so gewonnenen Daten verwendet.
Mittelwert
Merkmal des pauschalen Wertes in dem untersuchten Fall, welcher einen Vergleich des Falls in zwei oder mehreren Sätzen ermöglicht. Beinhaltet auch den Modus, Medianwert oder Durchmesser.
Merkmale
Eigenschaften von Bevölkerungseinheiten, welche basierend auf Folgendem beurteilt werden können:
  • Wie viele Einheiten in der Bevölkerung haben:
    • Gemeinsame Merkmale: Gleich für alle Einheiten, welche der erforschten Probe beigefügt werden sollten.
    • Variable Merkmale: Variieren für die Einheiten, weil sie das Thema der Forschung sind.
  • Die Art, in welcher sie ausgedrückt werden:
    • Verbale Merkmale: Drücken die Informationen in Worten aus und erwerben zwei (alternative verbale Merkmale) oder mehrere Alternativen (verbale Merkmale im Plural).
    • Quantitative Merkmale: Drücken erworbene Informationen in numerischer Form aus und entweder das Level früherer verbaler Merkmale (fortlaufende Merkmale) oder den bezogenen Wert durch Maßstäbe (messbare Merkmale).
Marktforschung
Siehe Marktforschung
Marktforschung
Ein systematischer Lernprozess über einen Markt, seinen Teilnehmern und Beziehungen zwischen ihnen, um die benötigten Daten für strategische und taktische Entscheidungen von Marketingmanagern zu beziehen oder um Feedback zu bekommen. Marketingforschung kann z.B. unterschieden werden in:
  • Hauptziel für die Grundlangenforschung (wissenschaftlich) und angewandte Forschung (kommerziell).
  • Verlängerung der Forschung und die Art der untersuchten Daten für die quantitative und qualitative Forschung.
  • Methoden der Datenbeschaffung für die Primär- und Sekundärforschung.
  • Vorgehen bei dem erforschten Problem für:
    • Deskriptive Forschung, welche die momentanen Konditionen des Problems beschreibt.
    • Diagnostische Forschung, welche nach Gründen von auftretenden Konditionen schaut.
    • Prognostische Forschung, welche versucht die Zukunft der Entwicklung des Problems vorherzusagen.

N

Nichtlineare Abhängigkeit
Beziehung zwischen numerischen Variablen, welche indirekt sind und deshalb grafisch auf einem anderen Weg dargestellt werden können, als einer Diagrammkurve.

O

Omnibus
Forschung, bei welcher verschiedene Kooperationspartner sich die Kosten teilen. Jeder Partner erhält daraufhin die Ergebnisse, welche sich mit seinen Fragen befassen.

P

Primärforschung
Eine Feldforschung, bei welcher die benötigten Informationen direkt von den Befragten bezogen werden und zuvor noch nicht für andere Forschungszwecke gesammelt wurden.
Pivot-Diagramm
Es ist ein Diagramm, welches die Daten von einer Pivot-Tabelle visualisiert. Variationen der ersten Variablen (von den Reihen der Pivot-Tabelle) sind auf der ersten Achse des Diagramms abgebildet, während die Variationen der zweiten Variablen (von den Spalten der Pivot-Tabelle) auf der zweiten Achse des Diagramms sind. Die Daten von den Datenfeldern werden entsprechend des Diagrammtyps dargestellt. Bspw. als Punkte (Punktdiagramm), Linien (Liniendiagramm) oder Säulen (Säulendiagramm).
Pivot-Tabelle
Die Pivot-Tabelle ist das Ergebnis von einer Kreuztabellierung, der Sortierung und Zusammenfassung von zwei Variablen. Es stellt die Beziehung zwischen ausgewählten Variablen in einer Tabelle dar: Variationen der ersten Variablen werden in den Reihen angezeigt, Variationen der zweiten Variablen sind in den Spalten zu finden. In den Datenfeldern der Tabelle sind Summen von Fällen, in welchen spezifische Variationen von Variablen in entsprechenden Spalten und Reihen erzielt wurden.
Panel
Eine Gruppe ausgewählter Repräsentanten, welche im Zusammenhang mit einem gleichen oder ähnlichen Problem wiederholt befragt wird. Die Daten können kostengünstig erworben werden und langfristig ist es möglich eine Entwicklung bei den Repräsentanten zu sehen.
Primärdaten
Daten, welche zuvor nicht erforscht wurden und somit durch die Zielgruppe erlangt werden, mit der entsprechenden Forschung im Hinterkopf. Das Gegenteil von Primärdaten sind Sekundärdaten.

Q

Qualitative Forschung
Es ist eine Art der Primärforschung, welche sich auf die Antwort der Frage des "Warum" konzentriert. Sie versucht interne Prozesse von Befragten zu identifizieren, sowie die Ursache und das Motiv ihres Verhaltens, welches im Bewusstsein und Unterbewusstsein stattfindet. Die qualitative Forschung bringt tiefe Einblicke in das untersuchte Thema und für die Auswertung der erworbenen Daten ist generell die Teilnahme eines Psychologen erforderlich. Eine Verallgemeinerung der Daten der vordefinierten Bevölkerungsgruppe ist nicht oder nur sehr schwer möglich. Die grundlegenden Methoden von qualitativer Forschung beinhalten vertiefte Einzelinterviews und Fokusgruppen.
Quantils
Dies sind maßgebliche Werte, welche den Datensatz der Reihe nach der Frequenzverteilung teilen. Entsprechend in wie viele Teile Quantils den Datensatz teilen, sprechen wir z.B. von:
  • Median oder 50% Quantil: Ein Wert, welcher den Datensatz in zwei Teile mit der gleichen Frequenzverteilung teilt.
  • Quartil oder 25% Quantils: Drei Werte (Erstes Quartil, Median, Drittes Quartil), welche den Datensatz in vier Teile mit der gleichen Frequenzverteilung teilen.
  • Achtelstelle: Sieben Werte, welche den Datensatz in acht Teile mit der gleichen Frequenzverteilung teilen.
  • Zehntelstelle: Neue Werte, welche den Datensatz in zehn Teile mit der gleichen Frequenzverteilung teilen.
  • Perzentilwert: 99 Werte, welche den Datensatz in 100 Teile mit der gleichen Frequenzverteilung teilen.
Quantitative Forschung
Eine Art von Primärforschung, welche speziell nach Antworten auf die Fragen des wie viel suchen. Um einen Repräsentanten und Stichproben für die statistische Aufbereitung zu bekommen, werden viele Befragte in einem standardisierten Verfahren in der quantitativen Forschung angesprochen.

R

Relevanz
Der Fakt, dass die erworbenen Daten für die Problemlösung relevant sind.

S

Selbstauswahl
Nicht repräsentative Methode, um Befragte auszuwählen. Der Befragte entscheidet über seine Teilnahme in Umfragen oder Forschungen selbst.
Sekundärdaten
Daten, welche für einen anderen Zweck erforscht wurden. Das Gegenteil zu Sekundärdaten sind Primärdaten.
Sekundärforschung
In der Sekundärforschung arbeiten Forscher mit Daten, welche für einen anderen Zweck erworben wurden. Die Daten können in aggregierter Form (aggregierte Daten) oder in dekomprimierter Form (disaggregierte Daten) verfügbar sein.
Statistische Auswertung von Daten
Datenverarbeitung durch statistische Methoden.
Skalierung
Der Bewertungsmaßstab wird genutzt um durch die Auswahl der Position des vorbereiteten Intervalls Meinungen, Haltungen oder das Verhalten aufzuzeichnen. Zur Veranschaulichung kann der Maßstab durch Zahlen, Wörter oder Grafiken ergänzt werden.
Stichproben
Der Prozess der Auswahl von Einheiten aus der statistischen Gesamtheit für die Probennahme. Kann eine zufällige Stichprobe sein, welche die Generalisierung der Forschungsergebnisse für die statistische Gesamtheit ermöglicht oder Zielstichprobe, welche kaum eine oder keine Generalisierung ermöglicht.
Stichprobe
Sammlung von Einheiten (Einzelpersonen, Haushalten, etc.), in welchen wichtige Hinweise gefunden werden können, die entscheidend zur Auflösung des Forschungsproblems sind. Diese Einheiten wurden von der statistischen Gesamtheit durch Stichproben ausgewählt.
Statistische Gesamtheit
Alle Einheiten (Bevölkerung, Haushalte, etc.), in welchen wichtige Hinweise gefunden werden können, die entscheidend zur Auflösung des Forschungsproblems sind.

U

Unerschöpfliche Forschung
Eine Art von Forschung, bei welcher nur statistisch festgelegte Einheiten der Bevölkerung untersucht werden. Die Ergebnisse sind deshalb nur auf die ausgewählte Einheit anwendbar und sie müssen sich statistischen Verallgemeinerungen unterziehen. So wie Einschätzungen oder Hypothesenprüfungen, um auf die ganze statistische Bevölkerung angewendet werden zu können.
Unterhaltung
Die am häufigsten verwendete Methode der Datenerfassung von qualitativen Forschungen, wenn ein erfahrener Interviewer mit einer psychologischen oder soziologischen Bildung zu einem Befragten (vertiefendes Einzelgespräch) oder mehreren spricht. Die Unterhaltung wird auch in der quantitativen Forschung eingesetzt, wenn eine größere Anzahl an Befragten teilnimmt und die Voraussetzungen für den Interviewer nicht zu hoch sind.
Umfang
Statistische Konstante, welche für die Messung von Schwankungen von numerischen Variablen oder dem Umfang des Wertes der erforschten Variablen um seinen Mittelwert verwendet wird.
Untersuchung
Erwerb von Daten von Einzelpersonen, Haushalten oder Einheiten können folgendes sein:
  • Umfassend, wenn alle Einheiten der statistischen Gesamtheit untersucht wurden. Häufig nicht möglich, da zeit- und kostenintensiv.
  • Nicht umfassend, wenn nur einige der Einheit für die Forschung ausgewählt wurden und die erworbenen Daten sich nur auf die Einheit beziehen. Diese Daten müssen durch statistische Methoden pauschalisiert werden.
Umfassende Untersuchung
Untersuchung, zu welcher alle Einheiten der statistischen Gesamtheit unterzogen sind. Häufig nicht möglich, da zeit- und kostenintensiv.

V

Variable
Beliebige Einheit an Forschungen (Alter, Geschlecht, Bildung, Zufriedenheit, etc.), welche unterschiedliche Werte einholen kann.
Voruntersuchung
Verifizierung des Prozesses, Methode der Datensammlung an einer kleinen Gruppe an Befragten, bevor der eigentlichen Initiierung der Forschung. In der Regel wird der Schwierigkeitsgrad, die Logik und Formulierungen der Online Fragebogen getestet.
Vielseitigkeit
Siehe Variablilität
Vertieftes Einzelinterview (Interview)
Eine Befragungstechnik in der qualitativen Forschung, wenn der Interviewer persönlich mit dem Befragten spricht und somit enthüllen will, was im Kopf des Befragten vor sich geht. Das vertiefte Einzelinterview sollte nicht länger als 60 Minuten gehen, dann lässt die Konzentration des Befragten nach. Diese Technik ist zeit- und kostenintensiv, gibt aber tiefe Einblicke in das untersuchte Thema.
Variabilität
Variabilität ist die Fähigkeit von Einheiten Abweichungen von den Variablen zu wählen. Wenn diese Fähigkeit nicht existiert, ist es nicht nötig eine Nachforschung an mehr als einem Befragten durchzuführen. Die Variabilität von numerischen Variablen kann bspw. an Standardabweichungen gemessen werden, welche den Wert zeigen, wie zerstreut die Variablen um ihren Hauptwert liegen. Für qualitative Variablen kann der Index von qualitativen Variationen verwendet werden.

Z

Zielgruppe
Gruppe von Leuten (Kunden, potentielle Kunden, Partner, etc.), welche wir mit einer Informationskampagne ansprechen wollen. Es ist wichtig bspw. die Größe, Merkmale (demografische, geografische, psychografische oder sozioökonomische Kriterien) oder Beziehungen zum erforschten Thema zu kennen.
Zufallsauswahl
Die Gruppe der Befragten wird zufällig von der statistischen Gesamtheit ausgewählt. Die Wahrscheinlichkeit ist entweder für alle gleich oder variiert. Es ist möglich die Auswahl wie folgt zu erkennen:
  • Im Austausch, wenn die Einheit der statistischen Gesamtheit zurückgegeben wird und erneut gezogen werden kann.
  • Ohne Austausch, wenn die gewählte Einheit der statistischen Gesamtheit nicht zurückgegeben wird und deshalb nur einmal gezogen werden kann.
Zuverlässigkeit
Genauigkeit der Daten. Was bedeutet, dass bei einer erneuten Forschung die Ergebnisse ähnlich sind.

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