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Feedback für neue Mitarbeitende: Was Sie in den ersten 90 Tagen fragen sollten

Die ersten drei Monate eines neuen Mitarbeitenden geben Ihnen mehr Einblick in Ihr Onboarding als jedes Exit-Interview.

Die ersten drei Monate eines neuen Mitarbeitenden geben Ihnen mehr Einblick in Ihr Onboarding als jedes Exit-Interview – und anders als beim Exit-Interview können Sie hier noch gezielt nachsteuern.

Der Schlüssel ist, zum richtigen Zeitpunkt zu fragen, jede Rückmeldung kurz zu halten und konsequent auf die Antworten zu reagieren. Hier ist ein einfaches Framework: drei Checkpoints in den ersten 90 Tagen.


Warum die ersten 90 Tage entscheidend für die Bindung sind

Neue Mitarbeitende nehmen vom ersten Tag an einen bleibenden Eindruck vom Job mit – und die Personen, die am ehesten das Unternehmen früh wieder verlassen, sprechen selten darüber. Wenn Sie auf die jährliche Umfrage warten, erfahren Sie von einem schlechten Start Monate zu spät.

Ein früher Abgang ist die teuerste Art: Sie haben für die Rekrutierung und Einarbeitung bezahlt und bekommen fast nichts zurück. Einige gut getimte Fragen sind Ihre günstigste Absicherung.


Warum die ersten 90 Tage über die Bindung entscheiden: Das Zeitfenster ist kurz, frühe Austritte kosten am meisten, Feedback ist die Lösung



Fragen Sie bei drei Checkpoints – nicht nur einmal

Eine Onboarding-Umfrage am Ende des dritten Monats verpasst die entscheidenden Momente. Stellen Sie stattdessen dreimal kurz Fragen – und fragen Sie jedes Mal gezielt nach dem, was für die neue Person in diesem Moment wirklich zutrifft.

Die drei Onboarding-Checkpoints: Woche 1 Einrichtung, Tag 30 Rollenklarheit, Tag 90 Zugehörigkeit



Woche 1 – haben die Grundlagen funktioniert?

Die erste Woche betrifft die Organisation und erste Eindrücke. Sie prüfen, ob das praktische Setup funktioniert hat und ob die Realität mit dem übereinstimmt, was im Interview versprochen wurde.

Gute Fragen für Woche 1:

  • Hatten Sie alles, was Sie brauchten, um ab dem ersten Tag produktiv zu sein?

  • Entsprachen Ihre ersten Tage dem, was Sie von der neuen Rolle erwartet haben?

  • Wissen Sie, an wen Sie sich wenden können, wenn Sie nicht weiterkommen?

Eine Woche-1-Frage für neue Mitarbeitende: Hatten Sie, was Sie brauchten, um produktiv zu starten?



Tag 30 – klarheit und unterstützung

Nach einem Monat ist das Ankommen vorbei und die eigentliche Arbeit beginnt. Nun überprüfen Sie, ob der neue Mitarbeitende das Jobprofil versteht und sich unterstützt fühlt.

Gute Fragen nach 30 Tagen:

  • Wie klar sind Ihnen die Erwartungen in Ihrer Rolle?

  • Fühlen Sie sich von Ihrer Führungskraft unterstützt?

  • Hat Ihr Training Ihnen bisher alles Notwendige vermittelt?

  • Gibt es etwas, das Sie am besten Arbeiten hindert?

Eine Frage am Tag 30: Wie klar ist, was in der Rolle erwartet wird



Tag 90 – zugehörigkeit und perspektive

Nach drei Monaten kann die neue Person die gesamte Erfahrung bewerten. Das ist Ihre ehrlichste Rückmeldung dazu, ob das Onboarding funktioniert hat – und ein erster Hinweis, wer bleiben möchte.

Gute Fragen nach 90 Tagen:

  • Fühlen Sie sich zugehörig im Team?

  • Wenn Sie zurückblicken: Entsprach die Stelle Ihren Erwartungen?

  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie uns als Arbeitsplatz weiterempfehlen würden? (Net Promoter Score (NPS))

  • Sehen Sie eine Zukunft für sich hier?

Eine Frage am Tag 90: Entsprachen die ersten 90 Tage den Erwartungen?



Automatisieren Sie die gesamte Sequenz

Sie müssen sich nicht daran erinnern, drei Umfragen pro Person zu versenden. Verknüpfen Sie die Sequenz mit dem Startdatum jedes neuen Mitarbeitenden und lassen Sie diese automatisch laufen.

Nur einmal einstellen: Das Einstellungsdatum ist der Auslöser, und die Check-ins nach Woche 1, 30 Tagen und 90 Tagen laufen automatisch. Niemand wird übersehen, und Sie vergleichen die neuen Mitarbeitenden objektiv miteinander.


Eine automatisierte Onboarding-Sequenz ausgelöst durch das Einstellungsdatum: +7 Tage, +30 Tage, +90 Tage



So starten Sie

  1. Erstellen Sie drei kurze Umfragen – je eine für jeden Checkpoint.

  2. Halten Sie die Net Promoter Score (NPS)-Frage am Tag 90 identisch zu Ihrer allgemeinen Mitarbeiter-Umfrage, damit die Werte vergleichbar sind.

  3. Lassen Sie die Sequenz beim Startdatum jeder neuen Person automatisch starten.

  4. Überprüfen Sie die Antworten monatlich und beheben Sie das häufigste Problem in der Anfangsphase.


💡 Schnellstart

In Survio können Sie jeden Checkpoint als Vorlage speichern und für jeden neuen Mitarbeitenden wiederverwenden. Kombinieren Sie das mit „So führen Sie eine Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage durch, die wirklich beantwortet wird“ und „Puls-Umfragen: Mitarbeiterengagement das ganze Jahr über messen“ für einen vollständigen Überblick.

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