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Feedbackformulare für Konferenzen: Welche Fragen sind wirklich relevant?

Die meisten Feedbackformulare für Konferenzen sind viel zu umfangreich – das führt zu Abbrüchen. Hier finden Sie die wenigen entscheidenden Fragen, die tatsächlich Ergebnisse beeinflussen.

Es ist naheliegend, die Teilnehmenden zu allem zu befragen – zu jeder Session, jedem Vortrag, dem Kaffee, WLAN oder der Konferenztasche. Doch je länger Ihr Fragebogen ausfällt, desto weniger Leute schließen ihn ab – und Sie erhalten deutlich mehr irrelevante oder wenig hilfreiche Daten.

Erfahren Sie hier, welche Fragen in ein gelungenes Konferenz-Feedbackformular gehören – und wie Sie aussagekräftige Rückmeldungen erhalten, ohne die Teilnehmenden zu überfordern.


Längere Formulare bedeuten nicht mehr, sondern weniger brauchbare Daten

Nach einem langen Konferenztag empfindet niemand ein 40-Fragen-Fragebogen als angenehm. Die meisten brechen ihn mittendrin ab. So erhalten Sie weniger vollständige Antworten und gleichzeitig eine Datenflut, die Sie nicht sinnvoll auswerten werden.

Ein 42-Fragen-Formular im Vergleich zu einem 6-Fragen-Formular: Das kurze wird viel häufiger komplett ausgefüllt



Diese fünf Fragen sind entscheidend

Fast alle wichtigen Entscheidungen für kommende Veranstaltungen ergeben sich aus einem kleinen, klaren Set von Fragen. Beginnen Sie mit diesen fünf und ergänzen Sie nur dann eine weitere, wenn Sie mit der Antwort gezielt etwas verändern wollen.

Fünf Pflichtfragen: Gesamtzufriedenheit, Rückkehrwahrscheinlichkeit oder NPS, Sessionbewertungen, Logistik und eine offene Frage



Viele Sessions bewerten – ganz ohne Mammut-Fragebogen

Gerade die Sessions-Bewertung sorgt oft für zu lange Fragebogen. Die Lösung ist die Matrix – Einzelauswahl: eine Übersicht, bei der jede Session oder Dienstleistung eine eigene Zeile bildet und Sie oben die gleiche Bewertungsskala anlegen. Damit lassen sich zehn Themen mit nur einer Frage bewerten.

Kombinieren Sie die Matrix – Einzelauswahl mit Sprunglogik: Zeigen Sie jeweils nur die Sessions an, die tatsächlich besucht wurden – so bewerten Ihre Teilnehmenden nur Vorträge, an denen sie auch teilgenommen haben.


Eine Matrix – Einzelauswahl, mit der Sessions und Leistungen von Schlecht bis Sehr gut auf einer Seite bewertet werden



Die eine offene Frage, die immer lohnt

Schließen Sie immer mit genau einer offenen Frage ab: „Was sollten wir beim nächsten Mal unbedingt verbessern?“ Genau hier bringen die Teilnehmenden überraschende Ansätze ein – und mit einer präzisen offenen Frage erhalten Sie deutlich wertvollere Antworten als mit mehreren unkonkreten.



Denken Sie mobil

Ihre Teilnehmenden beantworten das Feedback höchstwahrscheinlich am Smartphone – zwischen den Sessions oder unterwegs. Große Schaltflächen und jeweils eine Frage pro Bildschirm führen zum Abschluss, zu dichte Tabellen oder kleine Schriftgrößen hingegen zu Abbrüchen. Testen Sie Ihren Fragebogen deshalb immer am Handy, bevor Sie ihn versenden.


Ein kurzes Feedbackformular für Veranstaltungen auf einem Smartphone mit großen Tipp-Flächen und nur je einer Frage pro Bildschirm



So starten Sie durch

  1. Reduzieren Sie Ihren Fragebogen auf die fünf wichtigsten Fragen.

  2. Für Bewertungen von Sessions und Logistik reicht eine Matrix – Einzelauswahl.

  3. Zeigen Sie mit der Logikfunktion nur die tatsächlich besuchten Sessions an.

  4. Schließen Sie mit einer offenen Frage ab – testen Sie sie auf dem Smartphone.


💡 Schnellstart

Mit der Matrix – Einzelauswahl und der Sprunglogik von Survio können Sie das komplette Programm mobilfreundlich und übersichtlich abbilden. In den weiteren Ratgebern dieser Serie erfahren Sie, welche Themen Sie noch erfragen und wie Sie die Ergebnisse optimal auswerten.

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